Pünktlich zum Verfolgerduell der Schanzer (Tabellen-Vierter) gegen die Offenbacher Kickers (Dritter) sollte erstmals frühlingsähnliche Temperaturen im heimischen ESV-Stadion herrschen.
Wie zu erwarten war, entwickelte sich ein ausgeglichenes, kampfbetontes Spiel mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten. Es war zu spüren, dass keiner den spielentscheidenden Fehler machen wollte, sodass es mit einem torlosen Unentschieden in die Kabine ging.
Bereits zum Pausenpfiff waren vereinzelt Unmutsstimmen zu vernehmen, was sich in der zweiten Hälfte von Minute zu Minute steigerte.
Ein Spruchband, das auf den schlechten Verlauf der letzten Rückrunde hinwies, verstärkte diesen Effekt noch. Über den Sinn des Spruchbands zu diesem Zeitpunkt und seinem Text lässt sich streiten. Zumindest die Mannschaft schien damit nicht einverstanden, was uns Zecke während des Spiels mitteilte und an unseren Support appellierte.



Zur Stimmung im allgemeinen lässt sich sagen, dass das alte Problem der mangelnden Zusammenarbeit im Block unter den einzelnen Gruppen auch heute wieder präsent war. Wir starteten einen Versuch dieser Entwicklung entgegenzuwirken, indem wir uns in der 2. Hälfte näher an die Trommel stellten, um ein Bindeglied zwischen Supporters und BRS zu bilden. Zumindest eine kleine Verbesserung war dadurch zu erkennen.

Als sich fast alle schon mit dem torlosen Remis abgefunden hatten, gelang unserer Mannschaft mit dem nötigen Willen und dem nötigen Quäntchen Glück IN PERSON VON Fabian Gerber den 1:0-Siegtreffer.

Das Tor löste grenzenlosen Jubel im Block aus und ließ so manchen die Wut auf die Mannschaft vergessen. Ohne diesen Last-Minute-Treffer hätte man vermutlich vom Ingolstädter Erfolgspublikum laute Pfiffe  und „Wiesinger raus!“-Rufe vernehmen können.

Das diese Leistung auf Dauer nicht zum Aufstieg reicht, dürfte sowohl der Mannschaft, als auch den Fans klar sein.

Vor dem Spiel erschien zudem eine neue Ausgabe der Szenen-Zeitung „Szene INformiert“, die erstmals acht Seiten vorweisen konnte.

  • 01
  • 02
  • 03