Nach guten 3 Monaten ohne Spiel in der Ferne, sollte am 27.02.2010 (endlich) die erste Auswärtsfahrt für uns Schanzer im neuen Jahr stattfinden. Da die Spiele in München, Erfurt und Dortmund abgesagt wurden.
Nachdem wir um circa 11 Uhr den HBF erreichten, wanderten wir durch die „Welt-Metropole“ Burghausen (siehe auch Landschaftsfoto unter Bilder) im geschlossenen Mob zum Parkplatz der Wackerarena, wo wir die Bus-Fahrer begrüßten und unsere Fahnen etc. entgegennahmen.

 

Bei strahlendem Sonnenschein erhofften wir uns unseren ersten Auswärtsdreier im neuen Jahr, was durch Stefan Leitls 1:0 gar nicht so unrealistisch zu sein schien. Das Spiel erhielt aber großteils erst durch die Entscheidungen des Schiedsrichters Derbycharakter, der mit beteiligt war, dass Wacker das Spiel zur Pause gedreht hatte. Vor allem die rote Karte für Pisot wurde im Block als läccherlich angesehen. Spätestens ab der zweiten Halbzeit war der Block so aufgeheizt, dass Stimmungsmäßig einiges voran ging, nachdem wir in den ersten 45 Minuten erneut weit hinter unseren Möglichkeiten geblieben waren.
10 Minuten vor Schluss war das Spiel für die meisten nach dem 3:1 für Burghausen schon gelaufen. Jedoch konnten die Schwarz-Roten (mal wieder im blauen Auswärtsdress) auf 3:2 verkürzen und im Block kam doch noch einmal kurz Hoffnung auf wenigstens einen Punkt aus Burghausen in die Donaustadt doch auch diese wurde durch einen Konter jäh erstickt.

Enttäuscht räumten wir nach der 2:4-Niederlage und damit der ersten Pleite unter Michi Wiesinger, den Block und gingen geschlossen zum HBF, wo wir auf dem Weg einmal wieder stinkender Willkür der Polizei begegneten. Die Heimreise sollte sich ebenfalls schwierig, durch die Trennung der Gruppe, gestalten.

Zum Schluss sollte man noch den übertriebenen Massenauflauf von Team-Green im Gästeblock erwähnen. Denn statt der Sicherheit für die Allgemeinheit, ist das eine unnötige Provokation für alle Fans, die ihre Emotionen, die zum Sport dazu gehören, friedlich ausleben wollen.

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