Zum Auswärtsspiel in Dresden machten wir uns nach längerer Zeit wieder im BRS-Bus auf. Bereits auf der Hinfahrt sorgte die CD (bestehend aus 5 Liedern) auch nach 20-fachem Abspielen für Partystimmung beziehungsweise für gereizte Unmutsstimmen.

Nach Ankunft in der Landeshauptstadt von Sachsen wurden wir durch Stimmen aus dem Wald begrüßt, die uns unverständlich klarmachten, wer hier welche Sprache spricht. Ansonsten gab es kein Zusammentreffen mit den berüchtigten Dresdner Anhängern.



Im mit Abstand besten Stadion der dritten Liga begannen wir mit dem Aufhängen der Zaunfahnen. Bis zum Anpfiff wurde klar, dass es gegen die Dresdner Fankurve stimmlich fast unmöglich würde sich bemerkbar zu machen.

Die Mannschaft reagierte ähnlich und ließ sich in der Anfangsphase von dieser Kulisse einschüchtern und fand nicht ins Spiel. Im Gegensatz dazu brannte Dynamo ein Feuerwerk ab und ging mit der dritten Großchance bereits in der vierten Minute hochverdient in Führung. Das Tor resultierte - wie so häufig in der letzten Zeit - aus einer Standartsituation.

Während wir unser möglichstes gaben um gegen das Dresdner Übergewicht anzukommen, konnte man dies von unserer Mannschaft kaum behaupten, obwohl diese nicht gegen personelle Überlegenheit anzukämpfen hatte.

Nach dem Seitenwechsel war die Hoffnung groß mit einem frühen Tor wieder zurück in die Partie zurück zu kommen. Doch das Gegenteil geschah: Wagefeld köpfte (natürlich nach einem Standart) zum 2:0 ein.
Trotz des Boykotts der Ultras Dynamo in der zweiten Hälfte (gegen das Fanverbot für Dynamo-Fans in Unterhaching) war das Stadion am toben, was es unseren Jungs nicht leichter machte, da die Schwarz-Gelben nun leichtes Spiel hatten und uns streckenweise vorführten.

Auch im zweiten Spielabschnitt kam so unser Team kaum zu Torchancen und wir stellten eine halbe Stunde vor Ende den Support ein.

Erst nach Spielende versuchten wir unsere schläfrige Mannschaft im Aufstiegskampf nochmals aufzuwecken.

Denn noch ist nichts verloren. Aber mit dieser Leistung kann man den erhofften Aufstieg nicht schaffen. Am Mittwoch gegen Heidenheim muss nun ein Dreier her, wenn man den Anschluss nicht ganz verlieren will.

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