Schon im Vorfeld hatte die Relegationspartie gegen Rostock und deren „berüchtigten Fans“ für viel Gesprächsbedarf in ganz Deutschland gesorgt. Beim letzten 2. Liga-Spiel in Düsseldorf war es zu „massiven“ Ausschreitungen gekommen und der DFB belegte Rostock mit einem Gästeverbot im Relegationshinspiel.

Ein Urteil, das vor allem die Ingolstädter Polizei aufatmen lies, denn ob diese mit den „Rostocker Problemfans“ klar gekommen wäre, wenn bereits nach dem Duell gegen die befreundeten Heidenheimer Stadionverbote verteilt werden müssen... zurück zum Thema.
Nach dem für uns fragwürdigen DFB-Urteil also ohne Gästefans (zumindest offiziell) dennoch vor Rekord-Kulisse gings in Teil 1 der Mission Aufstieg. Überraschend wie viele Fußballfans aus ganz Deutschland (St. Pauli und Dresden) im definitiv letzten ESV-Spiel vertreten waren. Zudem durften wir in unserem Blöck Freunde aus Heidenheim und Wehen begrüßen, die uns auch dieses Mal hervorragend unterstützten.


Zum Intro gabs eine kleine Mischung aus roten Fahnen und Doppelhaltern, sowie den Buchstaben „FC 04“. Aufgrund der fehlenden Gäste waren wir im Stadion sehr gut zu vernehmen und auch bei Vernachlässigung dieses Aspekts konnten wir einen überdurchschnittlich guten Support darbieten.
Das Spiel war sehr von Nervosität geprägt, dennoch konnte sich unser Team ein leichtes Übergewicht erarbeiten, ging aber mit einem torlosen Remis in die Pause. Gerade als Hansa nach der Pause stärker wurde war es Steffen Wohlfahrt, der den Ball irgendwie über die Linie drücken konnte und das Tor zu Liga 2 ganz weit aufstieß.
Dass es bei dem Ergebnis blieb bedeutet für uns eine perfekte Ausgangslage für das Rückspiel am Montag in Rostock.