Eines der Highlights unseres noch jungen Vereins war das Gastspiel im Berliner Olympiastadion. Wer hätte auch ahnen können, dass unser FCI den gleichen Platz betreten wird, wo vor ein paar Jahren Zinedine Zidane seine Karriere spektakulär beendet hatte. Die Rollen waren klar verteilt: David gegen Goliath. Vorletzter gegen Erster. Abstieg gegen Aufstieg.

Viele Ingolstädter reisten mit den Fanbussen in die Bundeshauptstadt oder verknüpften dieses Spiel mit einer Städtereise, der Block war dementsprechend für FC-Verhältnisse gut gefüllt. Vor dem Spiel wurde an die Hauptsupportgruppe rote T-Shirts mit dem Aufdruck „Alles für den FCI“ verteilt. Dem Motto folgend, versuchten die Mannschaft und wir in der Anfangsphase das Maximum aus uns herauszuholen.



In der 18ten Minute war der Traum von einem Wunder geplatzt, denn der FCI lag mit 0:1 hinten. Doch unsere Mannschaft erkämpfte sich nur 6 Minuten danach den Anschluss. Alles stand wieder am Anfang. Alles war wieder möglich und das hoffen ging weiter.

Vor der Pause passierte nichts mehr und man merkte im Block die Anspannung doch noch einen Punkt oder mehr aus Berlin mitzunehmen. In der zweiten Halbzeit zeigte Hertha aber ihre Klasse und ging verdient mit 3:1 vom Platz.

Dieses Auswärtsspiel wird uns noch lange in Erinnerung bleiben und vielleicht trifft man ja in ein paar Jahren in der ersten Liga wieder aufeinander. Träumen darf man ja mal.

 

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