Am 16.01.2011 endete für uns Schanzer nun doch endlich die Winterpause. Ab in die Rückrunde – die vom Verein ja offiziell als „Aufholjagd“ ausgerufen wurde. Selbst sprechen die Verantwortlichen von „sind gewollt“, auf Grund der zwei Neuverpflichtungen in der Offensive. Ob jedoch diese zwei Neuen die noch 28 Punkte bis zum „sicheren Klassenerhalt“ bringen sollen ist ziemlich fraglich und wird sich im Laufe der Rückrunde zeigen...



Zurück zum Spieltag. Für uns stand das Rückspiel bei unseren Freunden in Augsburg auf dem Programm, wozu vorher schon aufgerufen wurde mit dem Zug in die Fuggerstadt zu fahren. Letztlich dürften es gut 200 Donaustädter gewesen sein, die sich am Treffpunk einfanden. Nach gut einer Stunde Fahrt mit der Bayerischen Regional Bahn erreichten wir schon ziemlich angeheizt den Bahnhof in Augsburg, von wo aus wir mit Shuttlebussen zum Betonbunker alias Impuls Arena gebracht wurden. Wer das alte Rosenaustadion noch kannte und ein bisschen was für traditionelle Stadien übrig hat, wird verstehen warum ich dieses Stadion bzw. Arena nicht gutheißen kann!

Leider werden immer wieder mehr traditionelle, alte Stadien geschlossen und durch high-tech Arenen ersetzt, die letztenendes alle gleich aussehen! PRO TRADITIONELLE STADIEN!

Der Gästeblock füllte sich bei herrlichem Sonnenschein und guten 10 Grad immer mehr mit Ingolstädtern, Heidenheimern und Wiesbadenern, die sich vor Anpfiff doch ziemlich gut durch Gesänge und Fahnen bemerkbar machten! Dieser Zustand sollte allerdings nur die erste halbe Stunde beibehalten werden. Danach beteiligten sich immer weniger Schwarz-Rote aktiv am Support, was für mich an so einem Derbytag nicht nachzuvollziehen ist. Selbst wenn wir schon 1-0 hinten liegen! Spielerisch waren die Augsburger klar überlegen. Der Rasen in der „Impuls-Arena“ war jedoch maximal auf Kreisklasseniveau einzuordnen! Wobei der Begriff Acker das Spielfeld eher beschreiben würde. In der zweiten Halbzeit machten die Schwaben weiter wie sie in der Ersten aufgehört hatten und auch bei uns im Block blieb die Tendenz gleich und die Stimmung sank immer mehr! Scha(n)de! Teilweise
Nach halbstündiger Wartezeit traten wir enttäuscht unsere Heimreise ins wunderschöne Oberbayern an! Mittlerweile kann man nur noch sagen:
„ES KANN NUR NOCH BESSER WERDEN!“


Danke noch an die Jungs aus Heidenheim für ihre Unterstützung!