Nach dem Auswärtssieg in Frankfurt galt es gegen den Spitzenreiter aus Berlin den guten Trend sowohl auf dem Platz, als auch auf den Rängen fortzusetzen. Der klare Favorit war zwar akustisch erwartet stark, aber zahlenmäßig etwas weniger als vermutet (ca. 1000 Gästefans). Insgesamt war das Stadion mit ca. 10.800 Zuschauern recht gut besetzt.

 

Nach der Schweigeminute für die Opfer der Naturkatastrophen in Japan zeigte die SU eine Choreo zum Thema Politik im Stadion, bei der im Supportbereich eine weiße Blockfahne hochgezogen und an den Rändern schwarze und rote Papptafeln hochgehalten wurden.

Einem stimmungsvollen Beginn und einem ausgeglichenen Spiel folgte eine Zeit ohne große Chancen und Höhepunkte, ehe kurz vor der Pause unserem Fußballclub ein Elfmeter zugesprochen wurde. Dass der Strafstoß erst einmal im Gehäuse untergebracht werden musste, ging im Gejubel etwas unter. Denn genau das gelang unserem in letzter Zeit starken Kapitän Stefan Leitl nicht.

In der zweiten Halbzeit wieder ähnliche Verhältnisse wie im ersten Durchgang. Doch in der 70. Minute zeigte sich die ganze Klasse der Hertha. Halt, die ganze Klasse von Pannen-Malte natürlich, der einen langen Ball ablaufen wollte und gewohnt geschickt ausrutschte, sodass nach einer Hereingabe der Ball nur noch eingeschoben werden musste.

Der Stimmung tat dieser Rückschlag jedoch keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Die Beteiligung bei den Gesängen nahm zu und auch die Zuschauer auf den Sitzplätzen konnten zum Aufstehen und Mitklatschen motiviert werden.

Unsere Rufe nach einem Tor wurden in der 85. Minute erhört. Matip netzte den Ball nach einem Freistoß zum 1:1- Entstand ein.

Damit konnte man unter dem Strich auch zufrieden sein, auch von den Spielern hatte man diesen Eindruck, da sie nach dem Spiel noch mal kurz mit uns in der Kurve feierten. Wieder einmal entfernte man sich etwas von den Abstiegsrängen und verbesserte sich auf den 14. Rang , da alle direkten Konkurrenten verloren.

Ich hoffe, dass die aktuelle akustische Unterstützung der Mannschaft auch in den schwierigen Zeiten beibehalten werden kann, denn auf dieser Basis kann die Kurve aufbauen und sich weiterentwickeln. Nach der Länderspielpause geht es nach Cottbus, wo wieder 3 Punkte für den Klassenerhalt winken.

GEMEINSAM GEGEN DEN ABSTIEG!