Mittlerweile das 11. Freitagabendspiel für unseren FC, das 6. davon in der Ferne. Die Leidtragenden?! Die Fans. Gleich am Anfang des Berichts, möchte ich einen „Dank“ für die Spielterminierung an diesem Freitag wieder an die DFL richten! – Danke für nichts!

Trotz allem, machten sich zwei Busse aus der Donaustadt in den Frankfurter Stadtteil Bornheim auf, um dort unseren Fußballclub zu unterstützen. Nach gut 3,5 Stunden erreichten wir unser Ziel. Nachdem man die Warteschlange mit Eintrachtverkäufern und Kontrolle mit Nürnberg-Ordnern überstanden hatte, ging’s endlich ins Innere des Stadions. Bald darauf kam auch der zweite Mob mit SU und einigen Wehenern an. Auf Grund der Pyro-Aktion der letzten Saison, galt ein komplettes Fahnen/Zaunfahnenverbot. (Es fand sich trotzdem die ein oder andere Fahne am Gästezaun wieder.)

Nach zögerlicher Anfangsphase kamen die Hausherren besser ins Spiel und auf Grund von kollektivem Versagen der Ingolstädter Hintermannschaft wurde das Können von Özcan immer wieder einmal geprüft. Nach gut einer viertel Stunde verflachte die Partie, bis sich in der 38. Spielminute auch Ramazan Özcan durch einen Schuss (welcher wohl nicht ganz unhaltbar gewesen wäre) von Amri geschlagen geben musste. Mit diesem Ergebnis ging’s auch in die Pause.

Der Gästeblock der Schanzer wohl mit einer seiner besseren Support-Leistungen in dieser Saison, für ein Freitagabendspiel bei -10 Grad mit rund 130 Mann ganz in Ordnung. Die Stimmung wechselhaft mit teils aber recht lauten Gesängen.

Unsere Mannschaft kam mit zwei neuen aus der Pause, um dem Rückstand aufzuholen. Was aber auf dem Platz geboten wurde war alles andere als zweitligawürdig. Frankfurt war einige male dem 2:0 sehr nahe und dem - bis auf das Gegentor - starke Özcan war es zu verdanken, dass es knapp blieb. Als Schiri Fischer ein korrektes Abseitstor von Leitl nicht zählen lies, hatten sich alle schon mit einer Niederlage im "6-Punkte-Spiel" abgefunden. Doch eine Einladung von Frankfurts Hintermannschaft nutzte Joker Akaichi zu seinem zweiten wichtigen Saisontor. Allen war bewusst wie unverdient der Ausgleich war, die Erleichterung natürlich dennoch rießig.

Um im Kampf um den Klassenerhalt am Ende erfolgreich da zu stehen, muss dennoch unbedingt eine Leistungssteigerung in den nächsten Wochen her.

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