Das zweite von drei aufeinander folgenden Sonntag-Heimspielen gegen Abstiegskandidaten, dieses mal gegen die Alemannia aus Aachen, die mit dem neuen Trainer Aussem angereist war. Es sollte das achte Unentschieden in den vergangenen elf Spielen werden, in denen wir zwar seit dem Rückrundenauftakt ungeschlagen sind aber nicht vergessen sollten, dass wir immer noch mitten im Abstiegskampf stecken.

Nur gut 6000 Zuschauer verfolgten die Partie am Ostersonntag im Sportpark, darunter rund 500 aus Aachen. Diese Gäste zündelten beim Einlauf ein bisschen in ihrem Block und begannen mit gutem Support, der aber im Laufe der Partie verflachen sollte.

 

Das Spiel startete für uns alles andere als gut, Aachen übernahm die Initiative und nach einem kapitalen Fehler von Matip war der Weg für Stiepermann frei, der zum 0:1 einschob. Gegen Duisburg war es in letzter Sekunde nochmal gut gegangen, nun waren wir schon wieder auf den Weg die Serie reißen zu lassen. Nachdem Schiri Fischer ein reguläres Tor von Schäffler nicht anerkannt hatte lag der Ball dann urplötzlich drei Minuten später dennoch im Netz des Gästetores. Nach einem Leitl-Freistoß "klärte" Stürmer Stiepermann unglücklich zum glücklichen Ausgleich in das eigene Tor. Der Rückstand war somit wieder egalisiert, jedoch Aachen keineswegs geschockt. Die nächste Unaufmerksamkeit unserer Schanzer nach einem Eckball nutzte Olajengbesi zur erneuten Führung noch vor der Pause.

Man hätte erwarten können, dass unsere Jungs nach dem Wiederanpfiff einen Gang zulegen würden und auf den Ausgleich drängen würden. Doch es waren wieder die Gelb-Schwarzen die jubeln durften. Wieder Stiepermann, der mit rechts zur 3:1-Vorentscheidung vollendete. Die Stimmung auf der Südtribüne an diesem Tag maximal mittelmäßig und nach diesem Treffer schien keiner mehr wirklich an das erneute Aufbäumen zu glauben.

Doch seit einigen Wochen haben diese Jungs eine Moral, auf die man stolz sein kann! Mit einem (zurecht) umstrittenen Elfer-Pfiff kamen unsere Rot-Schwarzen zurück in die Partie - Leitl verwandelte und auf einmal machte sich Aufbruchstimmung breit. Die Heimfans waren wieder da und Aachen zitterte. Unsere Schwarz-Roten spielten nach vorne, hatten Chancen und wurden wieder belohnt: Nach einer klasse Görlitz-Flanke netzte Schäffler zum 3:3 in der 90. Minute ein.

Sehr wichtig weiterhin Aachen auf Distanz zu halten und wieder nach Rückstand zurück gekommen zu sein! Die Serie hält, der Klassenerhalt ist aus eigener Kraft machbar!

Positiv an diesem Tag sind zu erwähnen, dass sich die gesperrten Ikeng und Caiuby auf die Südtribüne trauten und bei einigen Fangesängen mit Herz dabei waren! Ebenso positv die Beteiligung vieler Fans an den bundesweiten "Scheiß DFB"-Rufen zur 40. Minute.

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