Der FCI ist in dieser Saison Opfer der sinnlosen DFL-Terminierungen geworden: Sechs der ersten neun Spiele finden an einem Freitag-Abend statt, für den normalen Menschen auswärts fast unmöglich.

Zum Spiel in Düsseldorf machte sich deshalb lediglich ein 7-Sitzer mit Schülern und Urlaubern der BRC auf. Damit waren wir die einzigen aktiven Fans des FCI im Düsseldorfer Gästeblock neben noch dem ein oder anderen Trikot-Träger.

Zum Intro präsentierten wir ein Spruchband mit der Aufschrift "Ihr seid nie allein", das symbolisieren sollte, dass wir auch mit unserer kleinen Gruppenstärke immer auswärts dabei sein werden um unseren FCI zu unterstützen. Mögen sich ultras.ws und Konsorten wieder darüber zerreissen, wir werden weiter dazu stehen.

Sportlich begann unser FCI verbessert ohne jedoch zu großen Tormöglichkeiten zu kommen. So näherte sich ein ausgeglichenes Spiel dem Pausenpfiff, das ein Unentschieden verdient gehabt hätte. Eine Nachlässigkeit von Tobi Fink verhinderte dies, als er Beister flanken lies und Matip in der Mitte nicht gegen Rösler aufpasste - 1:0 Düsseldorf.

Der Support in der ersten Hälfte war für unsere Anzahl sicher ganz in Ordnung, gegen die Fortuna selbstverständlich nicht erfolgsversprechend. Die Rot-Weißen blieben jedoch in Hälfte eins auch stark hinter den Erwartungen zurück.

Wir hofften auf eine Antwort nach der Pause unserer Jungs, die jedoch gegenteiliges präsentierten: Nach einem Abschlag von Ratajczak und Verlängerung von Fink stand Bröker frei vor Kirschstein, der beim 2:0 auch keine Glanzfigur zeigte. Mit dieser Abwehrleistung hat man wenig in Liga zwei zu suchen. Es keimte nur drei Minuten nach diesem Gegentor nochmal Hoffnung auf, als Hartmann zumindest das erste Saisontor (nach 233 Minuten!) zum 2:1 erziehlte.

Wer jetzt dachte, dass sich unsere Jungs kämpferisch zeigen würden lag falsch: Nur 10 Sekunden nach Wiederanpfiff netzte Oliver Fink zur 3:1-Vorentscheidung ein. Das Spiel war gelaufen, Fortuna spielte sich in einen Rausch und die Stimmung der Heimfans besserte sich schlagartig. Am Ende mussten wir sogar noch froh sein, dass lediglich Bröker noch ein mal zum 4:1-Schlusspunkt traf.

Nach der unmotivierten, leidenschaftslosen Leistung unseres Teams stellten wir nach dem 3:1 den Support weitgehend ein, da dies der Mannschaft sowiso relativ wenig zu bedeuten scheint.

Mit leeren Händen gings zurück in die Donaustadt, wo gegen Frankfurt eine deutliche Leistungssteigerung erforderlich ist um endlich den ersten Saisonsieg einzufahren.

 

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