Lediglich 6600 Zuschauer fanden trotz diverser Kartenaktionen zum vierten Spieltag den Weg in den Sportpark. Die Gäste aus Frankfurt-Bornheim hatten groß vor der Partie mobil gemacht gegen den "FC Audi", ein Glück ist doch der FSV Frankfurt als der Traditionsverein schlechthin in Deutschland bekannt. Die Massen strömten nur so in den Gästeblock, 50 Leute werden es dann doch gewesen sein.

Auf Heimseite gab es zum Einlauf eine weiße Blockfahne der Supporters mit dem SU-Stern sowie dem Supremus-Kopf und dem Banner "Ultras".

 

Unsere Mannschaft war von Trainer Benno Möhlmann gehörig umgeschmissen worden, jedoch hatte Frankfurt die besseren Möglichkeiten zur Führung. Wir begannen unseren Support relativ gut, auch die Breite der Südkurve stimmte ein ums andere mal in die Gesänge mit ein. Einige neue Doppelhalter von unserer Seite sowie ein gewohnt guter Fahneneinsatz unterstrichen dies.

Während unsere Mannschaft auf dem Feld nun mindestens ebenbürtig war, lies der Support wie so oft gegen Ende der ersten Halbzeit nach. Dazu passend fiehl in der 33. Minute der Führungstreffer für die Gäste durch Cinaz. Schlagartig minimierte sich die Zahl der am Support teilnehmenden Personen wieder.

Nach der Pause übernahmen unsere Jungs sofort das Kommando, während der FSV auf Konter wartete. Der Support wurde besserte sich wieder, uns gelang es dabei Lieder über eine längere Zeit aufrecht zu halten. Zur 74. Minute bewies unser Coach ein goldenes Händchen als er Buddle einwechselte und dieser nur eine Minute später zum verdienten 1:1 einnetzte. Die Stimmung im Block jetzt oben auf, die Kurve wollte das Team zum ersten Dreier der Saison schreien, dieser wäre auch in greifbarer Nähe gewesen hätte der Schiedsrichter nicht einen korrekten Treffer von Buddle aberkannt.

Trotz Feldüberlegenheit für unsere Schanzer hatte Frankfurt noch die ein oder andere Chance, sodass der Punkt am Ende in Ordnung geht, mehr jedoch drin gewesen wäre. Wen man dieses mal schlagen will wenn man den Klassenerhalt schaffen will, bleibt fraglich.

Ein herzlicher Dank geht nach Heidenheim für die doppelte Unterstützung. Ihr seid immer willkommen!

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