Nach der Pyroaktion in der vergangen Saison beim Gastspiel in Fürth war für dieses Jahr sämtliches Material mit Ausnahme der Zaunfahnen verboten. So fehlte sowohl das komplette Tifo-Material als auch Megaphon und Trommel zur Koordination der Gesänge.

Die Anreise der Fanszene per Zug, die nebenbei bemerkt in der Vergangenheit auch einmal größeren Zulauf gehabt hatte, verlief ohne große Zwischenfälle. Ca. 15 Minuten vor Spielbeginn stieß man im Block auf die im Bus Angereisten, sodass sich zum Anpfiff in etwa 300- 400 Schanzer versammelt hatten, um den FCI mal wieder gnadenlos verlieren zu sehen.

Der Support beschränkte sich fast ausschließlich auf die erste Halbzeit, in der sich eine recht ansehnliche Zahl für das bereits angesprochene Megafon- Verbot zum Mitsingen begeisterte. Zur Pause war man nach einem frühen Gegentor mit 1:0 zurückgelegen. Nach einem für die momentane Situation bezeichnenden Gegentor in der 53. Minute sank die Stimmung ins Bodenlose und niemand hatte mehr so recht Lust, die Mannschaft zu unterstützen, die den Ernst der Lage offensichtlich noch nicht begriffen hat und den Kampf nicht annimmt. Diese Meinung vertrat wohl die Mehrheit des Blockes, da nach dem Schlusspfiff laute Pfiffe und Unmutsäußerungen dem Team entgegen geschleudert wurden. Man spürt, dass die Angst vor einer zweiten Vorrunde 2010 sehr groß ist. Endergebnis übrigens 3:0 für die Spielvereinigung, gegen die man definitiv verlieren darf, aber nicht auf diese Art und Weise.

Die 8000 Grün- Weißen hatten einen schönen Tag mit uns und durften fröhlich ihre Lieder trällern, außergewöhnlich laut waren die Franken dabei aber auch wieder nicht.

Über die komplette Fahrt hinweg wurde der ingolstädter Tross von einem standesgemäßen Polizeiaufgebot begleitet. Obwohl uns auch die Freunde vom USK die Ehre erwiesen, gab es keinerlei Probleme zwischen Fans und der Staatsmacht. Auch eine solche positive und zurückhaltende Verhaltensweise sollte in diesem Bericht Erwähnung finden.

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