Es sollte so viel besser werden... Klasse Stimmung beim Heimsieg gegen Dynamo, einen Rückstand gedreht und mit einer kämpferischen Leistung den Heim-Dreier nach der 1:4-Klatsche in Berlin gelandet. Endlich die Wende? Nur sieben Tage nach diesen Hoffnungen war alles wie immer, nur noch etwas schlimmer.

Von vorne: Die DFL hatte auch an diesem Spieltag kein Einsehen, terminierte das Topspiel Paderborn - Ingolstadt auf einen Freitag-Abend, dementsprechend war schon im voraus klar, dass nicht gerade Massen an FCI-Fans mitreisen würden. Frühzeitig kristallisierten sich so die BRC-Mitglieder heraus, die als Arbeitstätige Urlaub nehmen konnten und für unseren Teil können wir durchaus stolz sein am Ende mit 5 Mitgliedern in Paderborn an einem Freitag vertreten gewesen zu sein. Wie so oft waren wir damit die einzige aktive Gruppe bzw. Fanclub. Lediglich eine weitere Besatzung bekannter Schanzer war im Gästeblock vertreten, welcher - aufgefüllt durch eine unbekannte Gesichter - mit ca 20 Leuten gefüllt war.

Sportlich war von Beginn an zu spüren, dass irgendwie auswärts nicht an die Heimleistungen angeknüpft werden kann. Paderborn von Beginn an überlegen und mit den ersten guten Chancen sowie der verdienten Führung durch Bertels in der 20. Minute. Wir versuchten weiterhin zu fünft das Team so gut wie möglich zu unterstützen. Die Fans auf der Gegenseite hatten - auch aufgrund der Führung - einen guten Tag erwischt und supporteten ihr Team ganz akzeptabel.

In der 34. Minute patzte Kirschstein. Mal wieder. Hat dieser tätowierte Glatzkopf eigentlich auch schon mal ein Spiel für uns gewonnen? Den Ball aus 30 Metern zentral aufs Tor hätte wohl sogar der ein oder andere Fan gehalten. Mit dem 2:0-Rückstand gings in die Kabine, ohne eine Chance oder ein Aufbäumen unserer Mannschaft.

Zur 2. Halbzeit kam Buddle (Gott weiß warum erst jetzt...) und das Offensiv-Spiel erlebte zumindest ein bisschen Bewegung. Richtig überzeugendes war aber auch an diesem Tag nicht dabei und so reichte dem SCP ein Konter zur 3:0-Vorentscheidung. Tatsächlich gelang auch Paderborn nicht alles an diesem Tag, sodass Pisot nach einer Ecke per Kopf auf 1:3 verkürzte und noch einmal sowas wie Hoffnung entflammte. Möhlmann nutzte die Verwirrungstaktik, brachte "Stürmer" Schäfer für Quaner um die totale Offensive auszurufen.

Es brachte freilich nichts und außer dass wir uns nochmal die Stimme heiser schrien gab es auf dieser Stadionseite nichts mehr zu sehen. Auf der Gegenseite führte Proschwitz Biliskov und Kirschstein vor und vollendete zum verdienten 4:1. Man fragt sich wirklich wann diese Mannschaft endlich kapiert um was es geht...

Solche Auswärtsleistungen (man beachte auswärts 0 Punkte, 3:17 Tore) animieren nicht gerade zum Auswärtsfahren.

  • 01
  • 02
  • 03
  • 04
  • 05
  • 06
  • 07
  • 08