Es geht bergab! Wir nähern uns der Winterpause an und wieder einmal steht unser FCI da, wo er offensichtlich am liebsten ist: auf einem Abstiegsplatz. Man kann sich durchaus blöd vorkommen, wenn man tatsächlich so verrückt war und glaubte, dass nach dem überraschend guten Spiel gegen den Tabellenzweiten Frankfurt unsere Mannschaft auf Platz 16 gegen den Siebzehnten der Zweiten Liga etwas Zählbares nachhause brächte.

Um sich bei den Auswärtsfahrern für den bisherigen Verlauf der Saison zu entschuldigen, hatte sich Mannschaft und Verein dazu entschlossen, einen Fanbus sowohl zu organisieren, als auch zu bezahlen. Zum Glück, könnte man sagen, denn mit einer Eigenfinanzierung des Busses wäre wohl nicht mal ein 50er- Bus zustande gekommen. So aber stellte man fest, dass doch knapp 100 Schanzer bereit waren, den Weg nach KA auf sich zu nehmen. Auch BRC mit annehmbarer Mitfahrerzahl vertreten.

Nachdem wir das Stadion betraten und die Zaunfahnen an den Wellenbrecher befestigten, ging es dann nach einiger Zeit auch los mit dem Support, der, wenn auch aufgrund strenger Einschränkungen seitens KSC durch wenig Material (6 Fahnen) untermalt, in Ordnung ging, wenn man den unüberdachten Gästeblock berücksichtigt.

Derweil erspielte sich das Team auf dem Rasen mehrere Chancen, von denen allerdings nur eine von unserem Ersatzkapitän Malte Metzelder genutzt wurde, der Rest wurde in gewohnter Schanzer- Manier versiebt. Nach dem Ausgleich in der 26. Spielminute sank die Lust am Support bei vielen, daran änderte logischerweise auch der von den Karlsruhern verwandelte, ungerechtfertigte Elfmeter nichts. Trotz spielerischer Überlegenheit konnten die Jungs ihre Chancen nicht in Tore ummünzen, sodass in der 76. Minute die Entscheidung zugunsten des Sportclubs fiel. Support endete damit komplett und bei vielen wandelte sich der Frust in Ärger und Unmutsäußerungen.

Auch wenn kurz vor Schluss noch der Anschlusstreffer von Moritz Hartmann erzielt wurde, war der „Kas bissn“. Zumindest den Willen konnte man der Mannschaft an diesem Tag nicht absprechen, aber es ist frustrierend für jeden FC- Fan, der die alljährlichen Talfahrten vor Ort miterleben muss.

Die Rückfahrt in die Heimatstadt war dennoch keine Trauerfahrt, denn man gewöhnt sich ja bekanntlich an alles. Auch an einen drohenden Abstieg.

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