[03.08.12] FC Ingolstadt vs. Energie Cottbus (1. Sp) 2:2 (2:0)

Zum ersten Spieltag im heimischen Sportpark gab es einige Neuerungen. Zum ersten präsentierte sich das Kurvenmagazin INamorado in neuem Design, in dem wir zudem eine neue Rubrik einführten. In dieser kann sich ab sofort eine Gruppierung des jeweiligen Gegners vorstellen. Den Anfang machte Ultima Raka, wer sich über diese näher informieren möchte und im Stadion kein Exemplar ergattern konnte, legen wir die Online- Ausgabe ans Herz.

Zum zweiten wurde der Fanstand verlegt, nämlich von unserem ursprünglichen Raum auf einen mobilen Stand am Zaun hinter dem T- Block. Auch dieser wurde erst nach einigem Hin und Her gestattet, aber man kann mit dem Endresultat zufrieden sein, auch wenn es dem nun von Schanzer Bazis okkupierten ehemaligen Fanraum nicht das Wasser reichen kann.

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[11.08.12] FC St. Pauli vs FC Ingolstadt (2.Sp) 1:1 (0:0)

Vorab alle wichtigen Dinge zu St. Pauli, die zwar jeder kennt, aber man in keinem noch so kleinen Bericht über den „magischen“ FCSP niemals vergessen darf. Also exerzieren wir das Ganze zum x-ten mal durch:
- einmalige Atmosphäre
- Stimmung von allen Seiten
- Offenheit und Gastfreundlichkeit, die es sonst nirgends zu sehen gibt
- Selbstironisches Auftreten
- Durchgängiger, spielunabhängiger Support
- Bekenntnis gegen Faschismus, Rassismus und Homophobie

Gut, nun zum eigentlichen Teil des Berichts:
Dass Hamburg und insbesondere St. Pauli ein Anziehungspunkt für Touristenfans sein würde, war einem jeden von uns klar. Dass allerdings 600 Gästefans den FCI in die Hansestadt begleiten würden, überraschte, vor allem, wenn man sich die niedrige Mitfahrerzahl vom letztjährigen Gastspiel in Lübeck gegen die St. Paulianer vor Augen führt.

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[19.08.12] VfR Aalen vs FC Ingolstadt (DFB-Pokal 1. Runde) 3:0 (2:0)

Nach dem Abend in Heidenheim fuhren wir mit 22 Leuten weiter nach Aalen. Dort angekommen trafen wir uns mit den Zugfahrern aus Ingolstadt, um uns zusammen bei Todeshitze zur Scholz-Arena zu schleppen. Im Stadion sollte es auf Grund des nicht vorhandenen Dachs und der brennenden Sonne inklusive 40°C nicht besser werden. War halt so. Konnte man nicht ändern. Es ist halt Sommer. Das aber das Wasser an dem Getränkestand bereits 10 Minuten vor Anpfiff aus war, lies einige (ver)zweifeln, ob dieser Verein wirklich zweitligatauglich ist.

In Aalen hat man zudem anscheinend noch nie einen Verein mit den Vereinsfarben Schwarz-Rot (und Weiß) als Gast gehabt. Waren Ordner wirklich am diskutieren, ob man denn solche (Zitat) „Reichs-Fahnen“ (Zitat Ende) in den Block lassen dürfte. An dem Punkt wusste ich echt nicht mehr ob ich lachen oder weinen sollte...

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[26.08.12] FC Ingolstadt vs. FSV Frankfurt (3. Sp) 0:2 (0:1)

Spiel eins nach dem bitteren Pokalaus in Aalen fiel auf das Barthelmarktwochenende. Man sah am Spieltag viele in Tracht im Stadion und auch unsere Gruppe zog es nach Spielende Richtung Oberstimm. Aber vor dem Vergnügen stand eine richtungsweisende Aufgabe für unsere Mannschaft gegen den FSV aus Frankfurt. Nach zwei Unentschieden zum Saisonauftakt sollte man nach den 90 Minuten schlauer sein, ob der Blick ungeschlagen nach oben ging oder ob man sich wieder im altbekannten Abstiegsbereich wiederfinden sollte.

Nur knapp über 5600 Zuschauer fanden den Weg in den Sportpark - erschreckend wenig und man sah nicht nur im Gästeblock große Lücken. Knapp 100 Schwarz-Blaue kamen ins schöne Ingolstadt, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Standen die beiden Gruppen Pugnatores und Sensless Crew zunächst noch getrennt, stellten sie sich im weiteren Verlauf zusammen und konnten einen für diese Anzahl vernünftigen Support aufziehen.

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[02.09.12] SC Paderborn vs. FC Ingolstadt (4. Sp) 1:3 (0:2)

„Auswärtssieg!“ sollte man schon nach dem 0-2 im Gästeblock hören können. Nicht laut – es waren ja nur circa 40 Ingolstädter den Schwarz-Roten hinterher gereist. "Verständlich", schließlich konnte man nur einen Punkt aus der Hansestadt mitnehmen und man verlor zudem noch sein Heimspiel gegen den FSV Frankfurt. Nach der Pokalpleite gegen den VfR wäre der Sieg gegen die kleinen Frankfurter „Pflicht“ gewesen. Da man am letzten Wochenende allerdings 0-2 gegen die Hessen verlor, (und in den Augen mancher anscheinend schon am 3. Spieltag, trotz Platz 13, abgestiegen ist) entschied Fußball-Ingolstadt sich von Bussen abzu-/ beziehungsweise erst gar nicht anzumelden, was die Absage der Busse zur Folge hatte. So machte sich aus der aktiven Szene lediglich ein 9 Sitzer der Sektion Allesfahrer Richtung Nordrhein-Westfalen auf – viel zu früh, wie wir am „Letzten Heller“ – einem Rastplatz circa 25 Kilometer vor unserem Reiseziel um 09:30 Uhr feststellen sollten. In Paderborn angekommen wurde erstmal die Innenstadt (mehr oder weniger) besichtigt, einen unserer „Exil-Schanzer“ begrüßt und die restliche Zeit in einem Café am Dom totgeschlagen, bis wir uns um die Mittagsstunde an die –wie immer sie jetzt auch heißt- Arena zu begeben.

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[14.09.12] FC Ingolstadt vs. Union Berlin (5. Sp) 2:1 (1:1)

Nach der Länderspielpause am vergangen Wochenende ging es am Freitagabend für den FCI gegen Union Berlin. Die DFL hatte wieder Köpfchen bewiesen und die "Eisernen" den gut 500km langen Anreiseweg zur fanfreundlichsten Anstoßzeit beschert. Rund 500 Gäste dürften es dennoch allemal gewesen sein im mit 5200 Zuschauern sehr mäßig gefüllten Sportpark.

Sportlich war die Marschrichtung nach dem 3:1-Erfolg in Paderborn klar: Die selbe Anfangself sollte es gegen die noch sieglosen Unioner richten und die Punkte in Ingolstadt behalten. Beide Teams begannen verhaltend und Chancen sollten in dieser Partie Mangelware bleiben. Es sollte statt einem Fußballfeuerwerk ein anderes Highlight sein, das die Südtribüne in Ektase versetzte: Eine Leitl-Hände-hoch-auf-den-kurzen-Pfosten-Ecke sollte tatsächlich zu einem Torerfolg führen. Wie der ein oder andere Liveticker richtig erkannte ("Diese Variante scheint einstudiert") war es nach dem gefühlt 1000. Versuch das erste mal, dass daraus ein Tor resultierte und Mijatovic zum 1:0 einköpfen konnte. Die gut gestartete Stimmung auf der Südtribüne erlebte einen vorläufigen Höhepunkt, denn im Anschluss an die Führung zogen sich die Schwarz-Roten immer mehr zurück und trotz Vorsprung war nur noch den wenigsten zum singen zu Mute. Der Gästemob hingegen feuerte seine Mannschaft  kontinuierlich gut an und wurde fünf Minuten vor der Pause durch Jopeks Ausgleich belohnt. 1:1 der Pausenstand.

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[23.09.12] SG Dynamo Dresden vs. FC Ingolstadt (6. Sp) 0:1 (0:0)

Ingolstadt in Dresden? Da war doch was... Das letztjährige Geisterspiel sollte dieses mal vor Zuschauern stattfinden, wofür wir uns ganz herzlich beim DFB bedanken möchten. Ob diese Gegebenheit für unsere Mannschaft von Vor- oder Nachteil sein sollte, war vor der Partie fraglich, ist doch das Dresdner Publikum eines der fanatischsten und lautstärksten Deutschlands. Der seit Monaten in Topform spielende „Rambo“ Özcan spendierte deshalb den Fans zwei Busse, die schnell durch alte Bekannte gefüllt werden konnten. Ein von der SU organisierter Bus war somit der dritte, der die Fahrt nach Dresden antrat – wann hat es das zuletzt gegeben?

Damit, dass wir im Dresdner Hexenkessel stimmlich – zumal ohne Trommel – deutlich unterlegen sein würden, hatte jeder gerechnet. Dennoch versammelte man sich hinter einer Zaunfahne und legte mit einem guten, gruppenübergreifenden Support los. Es ist immer schwer einzuschätzen, wie laut man selbst war, dennoch konnte man uns einige Male gut im Rudolf-Harbig-Stadion vernehmen. Der Dresdner K-Block machte immer wieder Pausen, um alle zum Mitmachen zu animieren, die wir für uns nutzten, um uns bemerkbar zu machen. Das Bild der Schwarz-Gelben selbstverständlich ohne Worte.

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[26.09.12] FC Ingolstadt vs. TSV München 1860 (7. Sp) 0:2 (0:1)

Bereits am 7. Spieltag sollte uns die erste Englische Woche der Saison eingeholt haben. Glücklicherweise jedoch daheim, da die Anstoßzeit bereits auf 17:30 Uhr gelegt wurde! Hier ein "Dank" an die oberen Herren. Hatten wir und die Löwen wohl sogar noch das "humanste" Spiel, wenn man einen Blick auf die Distanz der beiden Verein wirft. Nicht so gut sollte es beispielsweise den VfR Aalen treffen (der auf St. Pauli ranmusste), oder die Paderborner, die in der Lausitz ran mussten.


Doch blicken wir jetzt auf den 7. Spieltag zurück. Dieser begann für uns bereits Anfang August. Schon vor der Sommerpause machten wir uns wieder Gedanken, welche "große" Choreographie wir in der nächsten Saison wohl bringen könnten. Hin und her wurde überlegt und so kamen wir auf den Entschluss, einen weiteren Schritt in Ingolstadt zu machen. Eine Choreo über beide Stehblöcke, wie bereits letzte Saison, desweiteren wollten wir die Sitzplätze endlich auch einmal in das Bild miteinbeziehen. Geplant waren Spieler in Jubelposen, (Leitl, Görlitz, Ikeng, Buchner, Özcan, M.Hartmann, Akaichi) die man über dem Spruchband "Wir wollen euch siegen sehen!" erblicken sollte und auf den Wunsch nach dem ersten Sieg gegen die Löwen hinweisen sollten. Die Blöcke der halben Gegengerade sowie kompletten Südtribüne sollten abwechselnd in rot und silber gehüllt werden. Dies versuchte man mit Folienzetteln in besagten Farben.

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[30.09.12] VfL Bochum vs. FC Ingolstadt (8. Sp) 1:1 (0:1)

Blickt man auf die letzten zwei Jahre in der Zweiten Bundesliga zurück, wird man erkennen, dass a) es (in diesem Zeitraum) nicht viele Auswärtssiege gegeben hat und b) noch weniger Stadien, in denen unser Fußballclub beide Male punkten/gewinnen konnte. Doch noch vor dem 8. Spieltag sollte es das – nennen wir es - „Punkteschlaraffenland“ für uns Schanzer geben. Und das war in Bochum und nach den letzten beiden gewonnen Auswärtsspielen in Paderborn und Dresden, war die Sektion Allesfahrer guter Hoffnung, dass es einmal mehr Schanzer in den Ruhrpott zog, um unseren Donaustadtclub zu unterstützen. 04:45 – Alle Hoffnung dahin, lediglich 25 bekannte Frühaufsteher machten sich gen Westen auf. Das Reiseziel wurde viertel 1 erreicht und kurz darauf durften wir wieder einmal Zeugen der allgemeinen Dummheit von Ordnern in unserer schönen Bundesrepublik werden. Nach der Einlasskontrolle wurde uns mitgeteilt, dass wir unsere Zaunfahnen auf gar keinen Fall im Gästeblock aufhängen dürften. Auf die Frage warum nicht, gab’s bloß die Antwort: „Des ist jetzt ne neue Regel!“ – aha! Der Oberordner gab uns zu wissen, dass nur die „Ultrazaunfahnen“ in den Block dürften. –aha! (Überschneidet sich ja fast mit der ersten Aussage). Dass dann allerdings doch alle Banner den Weg in den Stehbereich fanden, störte letztendlich dann auch keinen mehr. Die Heimseite (Ultras Bochum 99) präsentierte noch vor Anpfiff ein Spruchband mit der Aufschrift „FICK DICH DFB!“.

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[07.10.12] FC Ingolstadt vs. 1. FC Kaiserslautern (9. Sp) 1:1 (0:0)

Wir starteten bereits früh in den Tag,
unsere Mannschaft zu spät, nämlich als Kaiserslautern bereits in Führung lag.
Wir hatten Glück , das muss ich gesteh´n,
aber dank Fortuna dieses erzwungen
zum Ende ist Schäffler der Ausgleich gelungen.

Die Stimmung auf der Süd, was soll ich sagen,
es war auf jeden Fall zu ertragen,
aber bevor ich ewig auf Widrigkeiten rumreite,
sag ich kurz und knapp:
Fahnensupport war heute EINFACH SCHEISSE!

Naja, auf längere Sicht,so krass vielleicht nicht,
aber schon irgendwie schlecht.
Sollte sich da was verbessern, wär mir das ganz recht.
Trotzdem ´ne Entschuldigung:
Bei Sturm und Regen wäre Fahnenschwenken einfach dumm.

Kaiserslautern hingegen,
mit schöner Choreo, diese ziemlich verwegen,
mit Fahnen und Banner mit seltsamem Inhalt
irgendwas was mit voran FCK, was man als Fan so sagt halt.

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[19.10.12] MSV Duisburg vs. FC Ingolstadt (10. Sp) 0:2 (0:0)

Was assoziiert man mit den Stichwörtern "Ingolstadt", "auswärts" und "Freitag"? Richtig: nen leeren Gästeblock - sollte auch dieses mal nicht wirklich anders sein. Einige wenige Autos traten am Freitag vormittag die Reise nach NRW zum Auswärtsspiel bei MSV Duisburg an. Ob die Ergebnisse der letzten Jahre (1:6, 1:4, 1:3) damit etwas zu tun hatte oder nicht lässt sich nicht erschließen und ist letztendlich auch egal. Mit den angereisten Exil-Schanzern also etwa 20 FCI-Fans im Gästeblock, darunter 5 BRC/CF-Mitglieder als aktiver Teil der Fanszene. Ein Support damit also eher beschränkt möglich.

Bei der Heimseite ging es aufgrund der sportlichen Situation ums nackte Überleben - ein Sieg gegen Ingolstadt zuhause war damit fest eingeplant. Genauso starteten die Zebras auch, jedoch gelang kein frühes Tor und mit Verlauf der ersten Halbzeit konnten die rund 11.000 Zuschauer eine ausgeglichene Partie sehen, die zwei Highlights bot: sowohl Eigler als auch Jovanovic trafen nur die Latte. Auf Heimseite zeigte die aktive Szene zunächst ein Spruchband gegen Rassismus und ebenso mehrere Aktionen gegen den "DFB-Kodex".

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[26.10.12] FC Ingolstadt vs. VfR Aalen (11. Sp) 2:0 (0:0)

Es war Zeit für die Revanche für das genauso bittere wie unnötige Pokal- Aus in der ersten Runde des DFB- Pokals. Damals war ordentlich Feuer unter'm Dach, Spieler müssten sich am Zaun beleidigen lassen und teilten teilweise selbst aus, mussten sich rechtfertigen für die schlechte Leistung. Eine Woche später gegen den FSV Frankfurt forderten bereits die ersten den Ex-Trainer Benno Möhlmann zurück. Hitzige Diskussionen über die Unfähigkeit der Mannschaft waren die Folge - mittlerweile alles vergeben und vergessen - HUMBA HUMBA TÄTÄRÄ und so. Auch immer dasselbe, typisch Ingolstadt, aber darauf will ich jetzt nicht näher eingehen.

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[02.11.12] Hertha BSC Berlin vs. FC Ingolstadt (12. Sp) 0:0

Ein Tag vor dem Spiel gegen Hertha BSC machten sich bereits zwei Vertreter unserer Gruppierung per PKW auf dem Weg nach Berlin, um sich mit anderen Fans am Fankongress bzgl. des DFL- Sicherheitspapiers auszutauschen. Der Rest folgte am Freitag mit dem Bus der SU und der XII. Legion (erste Mal einen Bus organisiert, danke dafür, hoffentlich werden es noch ein paar mehr ). Insgesamt kann man damit die Zahl der Gästefans auf ca. 250 abschätzen. Eine beachtliche Zahl für einen Freitagabend und unsere Verhältnisse. Dem Ruf der „Alten Dame“ konnte sich wohl keiner erwehren.

SU und BRC stellten sich zusammen in die Mitte des Blocks. Leider gab es wieder die typische Streuung der unorganisierten Ingolstädter, aber bevor wieder über Fahnen im Sichtbereich diskutiert werden muss, ist mir das lieber. Insgesamt kann man vollauf zufrieden sein mit unserem diesjährigen Gastauftritt in Berlin.
Hertha auf der anderen Seite natürlich laut und bunt, dennoch unter ihren Möglichkeiten, aber dass Ingolstadt nicht zu Höchstleistungen anspornt, ist uns auf jeden Fall bewusst. Bei uns hingegen war das genaue Gegenteil der Fall: Klasse Support, mit durchgehend mindestens 6 geschwenkten Fahnen, vielleicht nicht immer laut genug, um im Nebenblock gehört zu werden, dafür aber frenetisch wie selten zuvor.
Nach dem Pausenpfiff wurde sogar noch mehrere Minuten ein neues Lied wie im Rausch weitergesungen, was man meines Wissens bisher noch gar nicht hatte in Ingolstadt.

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[11.11.12] FC Ingolstadt vs. SSV Jahn Regensburg (13. Sp) 4:2 (0:1)

Nach 2 Jahren Klassenunterschied zwischen dem ungeliebten Donaunachbar aus Regensburg und unserem FCI, konnten wir uns endlich wieder auf das Donauderby freuen. Schon weit im voraus kündigten die Supporters einen Derbymarsch an – nicht so wie schon vor 2 Jahren, als sich nur die Szene einstimmte – nein, diesmal zog man das Ganze etwas größer auf und konnte mit circa 150-200 Leuten durch die Stadt laufen. Auch Wind und Wetter sollte das „schwarz-rote“ Ingolstadt nicht stören. Im Stadion sollte sich die Gruppe dann aufteilen. Während sich die einen mit den „alltäglichen“ Spieltagsaufgaben beschäftigten, versuchten die anderen die „unwissenden“ Stadionbesucher mit der Petition „www.ich-fuehl-mich-sicher.de“ vertraut zu machen, sowie auf die „DFL-Kodex-Problematik“ hinzuweisen (was verwunderlicher Weise auf ziemliche viel positive Resonanz stieß.). Während dem Einlaufen der Mannschaften konnte man jeweils ein Intro im Heim- und Gästeblock wahrnehmen. Auf Oberpfälzer Seite prangte der Spruch „Fankultur ist der Herzschlag des Fußballs!“ und im Block war ein Fußball mit der Aufschrift „Fanatische Leidenschaft“, hinterlegt mit verschiedenfarbigen Folientäfelchen zu sehen. Die Süd schickte einen Gruß in den Norden des Stadions „Is für eich a Derby oder koans – san mia an der Donau doch de Nr. oans!“. Außerdem konnte man unseren Block in einen weißen Schnipselregen hüllen.

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[17.11.12] Eintracht Braunschweig vs. FC Ingolstadt (14. Sp) 3:0 (1:0)

...Als sich die Besatzung „3 Fußballspiele am Wochenende“ gerade schlafen legen wollte, klingelte auch schon der Wecker. Also nicht geschlafen und weiter zur PWH, wo der Bus nach Braunschweig abfahren sollte. Mit einem Doppeldecker machte sich der Ingolstädter Pöbel auf nach Niedersachsen und nach ereignislosen aber lustigen Stunden erreichten wir das Eintrachtstadion. Dort angekommen beflaggten wir den Bereich, an welchem wir auch beim letzten Mal gestanden sind. Mit 25 aktiven Ingolstädtern legten wir los und versuchten unseren FCI zum Sieg zu schreien – dass das allerdings gegen den Tabellen 1. schwer werden würde war uns allen bewusst. Dass am Ende allerdings ein 3-0 zu Buche stehen würde, hätte niemand gedacht aaaaaaber von vorne.

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[25.11.12] FC Ingolstadt vs. SV Sandhausen (15. Sp) 1:1 (1:0)

Nach Aalen und Regensburg war mit dem SV Sandhausen der dritte Aufsteiger nacheinander im Sportpark zu Gast und damit verbunden auch die Hoffnung auf den dritte Heimsieg in Folge, was Vereinsrekord wäre. Der Spieltag stand unter dem Motto "bundesweiter Informationsspieltag" zur Aktion "12:12 Ohne Stimme keine Stimmung", die in den kommenden drei Spielen die deutschen Stadien bestimmen wird. Neben Flyern informierten wir auch in der INamorado über die Hintergründe des 12-minütigen Boykotts, der ab dem Heimspiel am Mittwoch startet. Auch das Intro des heutigen Tages hatte mit der Sicherheitsdebatte zu tun und sollte die Aktion "Ich fühl' mich sicher" (www.ich-fuehl-mich-sicher.de) unterstützen und lieferte ein einfaches aber nettes Bild ab. Wer sich noch nicht eingetragen hat, sollte das schnellstmöglich tun!

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[28.11.12] FC Ingolstadt vs, Erzgebirge Aue (16. Sp) 1:2 (1:1)

Der erste Protest-/ Boykottspieltag der Aktion „12:12- Ohne Stimme keine Stimmung“ wurde wohl von so manchem zu ernst genommen. Insbesondere auf den Sitzplätzen meinten die Zuschauer, das gesamte Spiel zu boykottieren , dem sonst so hoffnungslos überlaufenen Sportpark fernzubleiben und das Spiel stattdesseb vor gerade einmal 4200 Zuschauern ablaufen zu lassen. Ein klares Zeichen an die DFL, ein großer Dank an diese Leute, die die Schikanen der Liga nicht über sich ergehen lassen wollen und es dafür in Kauf nehmen, ihre große und einzige Leidenschaft, den FCI, einmal eine nicht aus allen Nähten platzende Gegengerade zu präsentieren.

Die Südtribüne wählte (wie der Rest Deutschlands) eine weniger drastische Maßnahme: die ersten 12 Minuten und 12 Sekunden wurden bestreikt, und zwar tatsächlich von allen! Keine einziger Schrei eines mittelgradig Alkoholisierten, alles mucksmäuschenstill. Irgendwie mal was ganz anderes, aber in keinster Weise positiv gemeint. Es scheint, dass jeder verstanden hat, worum es geht. Die Stille wurde auch von mehreren Leuten auf der Gegengerade, mit denen man sprach, als komisch empfunden. Somit ist klar, dass dies definitiv nicht das Ziel des deutschen Fußballs sein kann, dass ein Stadion kein Ort der inneren Ruhe mit Bonsaibäumchen ist, sondern verdammt noch mal ein Platz, auf welchen Emotionen ausgelebt werden!

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[02.12.12] 1. FC Köln vs. FC Ingolstadt (17. Sp) 1:0 (1:0)

Sonntagmorgen gewohntes Spiel – 4:45 Uhr - der Wecker klingelt. Aber anders als unter der Woche kann man sich fast einmal wieder auf das nervige Gebimmel des Weckdienstes freuen. Ingolstadt auswärts war angesagt. Am heutigen Tag sollten sich zwei Busse und zahlreiche Einzelfahrer zum Bundesligaabsteiger nach Nordrhein-Westfalen aufmachen. Im Bus konnten wir dann bereits die ersten T-Shirts für unsere Aktion in Köln verkaufen. Rückblickend konnte man mit der Aktion zufrieden sein, wenn man bedenkt, dass wir erst 20 Minuten vor Anpfiff am Parkplatz in Köln ankamen und so fast keine Zeit mehr hatten weitere T-Shirts im Block zu verteilen.

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[09.12.12] FC Energie Cottbus vs. FC Ingolstadt (18. Sp) 1:1 (1:0)

Zu Beginn möchte ich einen Gruß an die Geographiegenies der Cottbusser Geschäftsstelle loswerden. Alle die letzte Woche nicht an die polnische Grenze fuhren, werden sich jetzt fragen „weshalb der Gruß?“. Nun, die werten Damen und Herren aus Brandenburg waren der festen Überzeugung, dass wir aus Franken wären. Hätte man wohl in Erdkunde lieber ein bisschen besser aufgepasst oder besser recherchiert bevor man einen solchen Müll in die Stadionzeitung abdruckt! Bevor wir Franken sind seid ihr Polen!

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[15.12.12] FC Ingolstadt vs. FC St. Pauli (19. Sp) 0:0

Mit einigen Tagen, na gut, Wochen Abstand blicken wir noch einmal zurück auf den letzten Spieltag einer unter dem Strich erfolgreichen Vorrunde gegen den FC St. Pauli. Nachdem die Woche vor der Partie das Sicherheitspapier (wie irgendwie auch zu erwarten war) durchgewunken wurde und man auch nicht so recht wusste, wie man jetzt tun sollte, entschied jede Szene selbst, was ihre Ansicht nach die richtige Reaktion darauf war. Die Ingolstädter Szene einigte sich auf eine Fortsetzung des 12 minütigen Stimmungsboykotts, ebenso St. Pauli. Zudem verzichteten BRC und SU eine Halbzeit lang auf Tifomaterial.
Zur Stimmung müssen nicht viele Worte verloren werden. "Ganz in Ordnung" muss eigentlich genügen. St. Pauli auf der Gegenseite unterstützt durch ihre Freunde der Schickeria, lieferte eine mäßige Leistung ab. Relativ geringe Beteiligung das ganze Spiel über, das hatte man in der Vergangenheit auf jeden Fall schon mal besser gesehen.

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[03.02.13] FSV Frankfurt vs. FC Ingolstadt (20. Sp) 0:2 (0:0)

Fast auf die Minute genau 1200 Stunden waren vergangen seit Jochen Drees das letzte Spiel unseres FCI im Kalenderjahr 2012 abgepfiffen hatte. 1200 Stunden Zeit, sich um die ganzen anderen Angelegenheiten zu kümmern oder sich spätestens nach einer berauschenden Silvesternacht sehnsüchtig nach dem nächsten Punktspiel des Heimatvereins zu sehnen. Die Spiele der zweiten Bundesliga starteten erst zwei Wochen später als die des Oberhauses und so wuchs die Vorfreunde Stück für Stück darauf, nach in der Winterpause abgeschlossenem 12:12-Protest wieder ab der ersten Minute Vollgas zu geben!

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[10.02.13] FC Ingolstadt vs. SC Paderborn (21. Sp) 1:3 (0:1)

Irgendwie fällt es einem schwer, zu diesem Spiel Worte zu finden. Wobei es mir dabei nur am Rande um das sportliche Geschehen geht, viel eher um das Drumherum. Unsere Fanszene wird oft genug verspottet, teilweise zu Unrecht, aber an diesem Spieltag waren die Häme definitiv mehr als gerechtfertigt.
Die Zuschauerzahl ließ nicht zu Begeisterungsstürmen hinreißen, knapp über 4000 Fans waren gekommen. Wegen den vielen Faschingsumzügen, wie sich Stadionsprecher Italo Mele gleich eine Rechtfertigung für diese Peinlichkeit zurechtgelegt hatte.

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[16.02.13] Union Berlin vs. FC Ingolstadt (22. Sp) 1:1 (0:0)

Man kann ja verschießen... Aber nicht so... Ich hätte ja wirklich mit allem leben können - außer damit. Ich gehe jetzt doch schon einig Wochen zum FC, habe von den letzten 146 Pflichtspielen genau 137 (ich hab nachgezählt!) im Stadion gesehen und ihr könnt mir glauben: da war auch schon einiger fußballerischer Schwachsinn dabei. Aber das toppt alles.

Aber gut: von vorne: samstags, auswärts, Berlin-Köpenick. Ja, "What else are you gonna do on a Saturday?", deshalb ein Neuner und ein Auto voll gemacht und zeitig so gegen 4:30 Uhr ab auf die A9. Die Fahrt läuft gut, die Vorfreude wächst: Union, der Kult Club aus dem Osten Berlins ist immer eine Reise wert - für mich das dritte mal in drei Jahren. Was soll's, vielleicht klappt's ja dieses mal mit einem Sieg. Schließlich sind ja aller guten Dinge drei.

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[23.02.13] FC Ingolstadt - Dynamo Dresden (23. Sp) 1:1 (1:0)

Der 23. Februar 2013 wäre wohl ein Tag wie jeder andere, wäre er nicht das Datum eines besonderes Spiel für Dynamo Dresden und unseren Verein. Für Dresden ging es zum einen zum glorreichen FC Ingolstadt, das Auswärtsspiel, welches für jeden Dynamo- Fan das Highlight jeder Spielrunde darstellen dürfte, zum anderen war es das letzte Spiel in dieser Saison, zu welchem ihr Verein Kartenkontigente für seine Fans bei einem Auswärtsspiel zur Verfügung stellte. Der Grund hierfür waren Ereignisse nach dem Spiel der Dresdner am Betzenberg. Der Verein wollte dem DFB wohl zuvorkommen und sich lieber demütig selbst geißeln bevor der Verband seine große Rute schwingt.

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[03.03.13] TSV 1860 München vs. FC Ingolstadt (24. Sp) 1:1 (1:0)

03:03.2013, einmal wieder „Ausrasten“ – „Eskalation“ pur. Jedenfalls für die – die München als einzige Möglichkeit im Jahr sehen auswärts zu fahren. Dass es aber Erwachsene soweit brachten, dass selbst ICH mich für diesen – pardon – perversen Haufen schämte – überspannte den Bogen – mehr dazu später. München Auswärts stand an.

München – Magnet für mehr als 90 Millionen Menschen pro Jahr. Und auch einmal in der Fußballsaison des FC Ingolstadt findet sich die höchste Auswärtsfahrerzahl des Jahres dort ein. Genauer gesagt in der Allianz Arena, dem Mietstadion der 60er Löwen, in dem sich (zumindest bei Spielen der „roten“) immerhin 70.000 Menschen pro Heimspieltag einfinden.

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[10.03.13] FC Ingolstadt vs. VfL Bochum (25. Sp) 2:1 (0:0)

Beim Einlaufen der Mannschaften des FC Ingolstadt und des VfL Bochum konnte man ein Spruchband der Supporters Sektion Eichstätt im Supportbereich erblicken, dessen Inhalt wir nur untestreichen können: „Gegen Homophobie – Im Kopf und im Block!“. Klar ist uns bewusst, dass wir (als kleiner Teil der Ingolstädter Fanszene) nicht für alle Menschen im Stadion sprechen können, wohl nicht einmal für die bei uns auf der Süd. Aber dennochwar es  wichtig ein Zeichen zu setzen. Nicht als Momentaufnahme, nein – viel eher haben wir unser Selbstverständnis zu Papier gebracht. Bei uns in Ingolstadt dulden wir keine Diskriminierung. Nicht wegen Religion, nicht wegen der Hautfarbe oder des Geschlechts und auch nicht wegen der sexuellen Neigung!

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[17.03.13] 1. FC Kaiserslautern vs. FC Ingolstadt (26. Sp) 3:0 (1:0)

Unsere Schanzer zu Gast beim 1. FC Kaiserslautern, dem Traditionsverein aus der Pfalz, der auf gutem Weg ist in die erste Bundesliga zurückzukehren - also in jedem Fall eine sich lohnende Auswärtsfahrt. Die Lauterer Fanpage "der Betze brennt" fasste unseren Sonntagsausflug so zusammen:

"..anwesend deutlich unter 20.000, davon 100 Gästefans aus Ingolstadt. Diese zeigen zum Einlaufen der Mannschaften eine kleine Choreographie mit rot-schwarzen Schals und sind auch sonst über 90 Minuten bemüht - aber was will man schon mit 100 Leuten in einem Stadion für 50.000 ausrichten?"

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen: sogar etwas über 100 Gästefans, zwei Busse - eine Hausnummer, die für diese Entfernung sicherlich unseren Ansprüchen entspricht. Traurig ist wie gesagt nur, dass das schon das höchste der Gefühle unserer Auswärtstouren außerhalb Bayerns ist...

Wie bereits oben im Zitat erwähnt versuchte sich unsere Gruppe zu diesem Spiel erstmals an einer kleinen Auswärtschoreo bestehend aus schwarz-roten Folienschals, die zwar schlicht gehalten war aber doch recht gut aussah und schön durch das "Ingolstadt an der Donau"-Banner untermalt wurde. Positiv und dankend ist dabei zu erwähnen, dass sich alle Gästefans zumindest für diesen Anlass hinter dem Banner versammelten und sich nicht wie sonst mit größtmöglichem Abstand im Block verteilten. Ja, wir haben hier Sorgen von denen andere nicht zu träumen wagen...

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[30.03.13] FC Ingolstadt vs. MSV Duisburg (27. Sp) 0:1 (0:1)

Ich hab´s ja tatsächlich versucht. Ehrlich. Tagelang saß ich vor meinem Laptop (es ist eigentlich ein Ultrabook, aber es will sich nicht so bezeichnen, weil der Begriff „Ultra“ zu schwammig formuliert ist) vernachlässigte die Schule, was gerade kurz vorm Abi ziemlich blöd ist, kombinierte Koffeintabletten mit Monatsrationen Fritz- Cola, und es kam nichts bei rum. Auch andere, bewusstseinserweitende Mittel halfen nicht weiter (ich bin am nächsten Morgen aufgewacht und hab schon irgendwas mit Nashörnern und Hexen an unseren Redaktionsleiter abgeschickt, ein Riesen- Tohuwabohu sag ich euch, den Mumpitz wieder geradezubiegen). Ständig saß mir der dreiköpfige INamorado- Redaktionsdrache im Rücken und machte mir Feuer unter’m Hintern, ich sollte doch endlich mal den Bericht vom Duisburg- Spiel zu Ende bringen, dabei hatte ich noch nicht mal angefangen. Mein soziales Umfeld bröckelte und ich bekam die harte Seite der modernen Leistungsgesellschaft zu spüren. Irgendwie hab ich mir dann gedacht, ich schreib einfach alles auf, was ich so in dieser für mich harten Zeit erlebt habe und verarbeitete so die aufkommenden psychischen Probleme. Und plötzlich lief´ s so dahin und ich hatte zumindest mal eine Einleitung fertig. Immerhin.

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[05.04.13] VfR Aalen vs. FC Ingolstadt (28. Sp) 2:1 (1:1)

Auftakt in den Freitags-April, in dem für unseren FCI vier Freitagsspiele anstehen, war die Auswärtsfahrt zu Ostwürttembergs zweitbestem Fußballverein, dem VfR Aalen, das gleichzeitig ein Nachbarschaftsduell in der Tabelle der zweiten Liga werden sollte. Die Schwarz-Weißen noch ohne Sieg in 2013, der FCI mit zuletzt zwei Niederlagen – ein richtungsweisendes Spiel für beide Teams.

Aufgrund von Ferien wurden trotz des Freitagstermins zwei Busse voll, dazu kamen etliche Autofahrer, sodass man mit den rund 250 Gästefans zufrieden sein kann. Die Heimseite verteilte ein paar Tausend Freikarten für Schaulustige, die einen Heiratsantrag in der Halbzeitpause beklatschen durften.

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[12.04.13] FC Ingolstadt vs. Hertha BSC (29. Sp) 1:1 (1:0)

Unser FCI hatte im zweiten Freitagsspiel des Monats April die Hertha aus Berlin zu Gast. Der Tabellenführer der 2. Bundesliga konnte mit stolz geschwellter Brust in die Partie gehen, da sie 4 Spiele hintereinander ungeschlagen waren, und im Falle eines Sieges und einer gleichzeitigen Niederlage des 1. FC Kaiserslautern am Montag den Aufstieg bereits perfekt machen hätten können. Unsere Jungs mussten im Gegensatz dazu vor der Partie viel Kritik einstecken, angesichts der 3 Niederlagen in Folge und dem schmelzenden Abstand auf die bedrohten Plätze.

9200 Zuschauer im Sportpark, was sicherlich mehr der Kartenaktion, dem herrlichen Wetter und dem attraktiven Gegner als der sportlichen Leistungen unseres FCI geschuldet war, füllten das Stadion doch deutlich besser als gewohnt. Rund 1500 Gäste aus der Hauptstadt lieferten dabei einen durchschnittlichen Gästeauftritt ab. Erwähnenswert ist das „ViaNOgo“-Banner, das in der Halbzeit am Gästezaun aufgehängt wurde.

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[19.04.13] SSV Jahn 2000 Regensburg vs. FC Ingolstadt (30. Sp) 1:2 (1:2)

Nur eine Woche nach dem Unentschieden bei bestem Fußballwetter gegen die Hertha hatte der Fußballwetter-Gott alle guten Vorsätze schon wieder über Bord geschmissen und so traf es sich natürlich optimal, dass er alle Himmelspforten genau dann öffnete als es für uns zu einem der wenigen verbliebenen Stadien mit unüberdachten Gästeblöcken ging. Rechtzeitig zum Donau-Derby in REGENsburg schüttete es wie aus Eimern und alle Hoffnungen auf einen übermäßig gefüllten Gästeblock konnte man nach der Ansetzung auf Freitag bei diesem Wetter damit begraben.

Die aktive Szene fuhr geschlossen mit dem Zug in die Oberpfalz und begab sich zielstrebig zu Fuß ohne Zwischenfälle in den Gästeblock, in dem sich an diesem Tag rund 700-800 Schanzer versammeln sollten. Zum Intro gab es ein eine gemeinsame Choreo mit schwarz-roten Fahnen und dem Banner „Ingolstadt an der Donau“, das von einer netten Pyro-Aktion der Supporters unterlegt wurde. Hierbei wollen wir uns ausdrücklich von dem Werfen von Bengal-Fackeln distanzieren.

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[26.04.13] FC Ingolstadt vs. Eintracht Braunschweig (31. Sp) 0:1 (0:0)

Die offizielle Zuschauerzahl wird präsentiert blablabla – knapp unter 10.000 Zuschauer auch beim Heimspiel gegen die Löwen aus Braunschweig. „Traurig“ titelt es eine gute Bekannte von mir. „Das war in Ingolstadt schon immer so! Gibt es etwas zu sehen, dann rennen sie alle ins Stadion!“ – und dann gibt es Heimspiele gegen Paderborn im Winter da schaffen es gerade mal knapp unter 4.000 Zuschauer in den Sportpark.

Wie auch immer - lassen wir das mal so stehen und freuen uns über die überdurchschnittliche Zuschauerzahl, die natürlich einen besonderen Hintergrund hatte: Ein Blick über die Piazza vorm Stadion und man sah nur eines – Gelb. Niedersachsen in sonnengelben Mottoshirts. Auch wenn man einen Blick in den Norden wagte, sollte sich der Farbton vor dem Auge nicht ändern. Es war ja auch der Aufstieg – im Falle einer Niederlage unseres FCI – für den BTSV erreicht. Notiz an mich selbst: 3.000 Braunschweiger, die unseren Ordnungsdienst gut in Bewegung hielten. Die Gästechoreo wurde dabei von seiten der örtlichen Polizeit verboten, ebenso wie ein Platzsturm im Erfolgsfall.

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[04.05.13] SV Sandhausen vs. FC Ingolstadt (32. Sp) 3:1 (1:1)

Vorletzte Auswärtsfahrt des Jahres: Sandhausen. Hätte man nur zu gern mit einem eigenen Sieg das Dorf wieder in Liga drei geschossen, war allerdings aufgrund des Dresdner Siegs im Freitagspiel bereits klar, dass der Badener Aufsteiger neben dem SSV Jahn als 2. Absteiger feststehen würde. Der Fanrat hatte für dieses Spiel Busse organisiert und man erhoffte sich dadurch vor allem durch die vergünstigten Preise ein größere Anzahl an jungen Mitfahrern, was sehr gut gelang. Die beiden Busse waren restlos ausverkauft und die Fahrt ins Kuhkaff inklusive Parkmöglichkeit auf einem durchgeweichten Acker eine wahre Freude. Regnet es sonst ja eigentlich nie bei unseren Auswärtsspielen, durfte man nach Regensburg nun auch in Sandhausen unter freiem Himmel bei Regen das Spiel verfolgen. Man kann sich schon auf das letzte Auswärtsspiel der Saison in Aue im ebenfalls unüberdachten Gästeblock freuen.

Die aktive Szene platzierte sich hinter der "Ingolstadt an der Donau"-Fahne und präsentierte zum Intro die passenden Mottoschals des Tages. Bis man die Heimfanszene ausgemacht hatte vergingen einige Minuten, bis diese im letzten Eck der Sitzplatztribüne (wer braucht schon Stehplätze..) auffielen. Da das erste was man von den ca. 20 düsteren Gestalten hörte irgendwelche "Lutscher"-Gesänge waren, war schnell klar auf welchem geistigen Niveau man sich heute bewegen würde und machte sich einige Male den Spaß daraus zuzusehen wie die Jungs nach jeder Provokation von ihren Plätzen aufsprangen (Steht auf wenn ihr Sand-Häuser seid..)

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[12.05.13] Erzgebirge Aue vs. FC Ingolstadt (33. Sp) 0:1 (0:0)

Da war also schon wieder das letzte Auswärtsspiel der Saison - dieses mal in Aue. So manch einer war verwundert, dass es dieses Stadion auch ohne Schnee gibt, hatten wir doch in den letzten beiden Jahren immer im tiefsten Winter bei den Sachsen gespielt. Ein Blick auf die Tabelle oder vielmehr in die Lokalzeitung verriet, dass wir trotz akzeptabler Saison immer noch nicht gerettet waren, was nicht zuletzt den letzten wenig inspirierenden Spielen zu verdanken war. Wie in Ingolstadt üblich die Stimmung also wieder auf Weltuntergang, sodass sich die Mannschaft mit zwei gezahlten Bussen für die Leistungen entschuldigen wollte. Wir haben uns dazu bereits im Vorfeld ausführlich auf unserer Homepage geäußert und bedanken uns an dieser Stelle nochmal für die Aktion - wir wären aber als einige der wenigen auch ohne Finanzspritze dabei gewesen. Bei der von uns daraufhin ins Leben gerufenen Spendenaktion kam einiges an Geld für den guten Zweck rum und wir hoffen, dass auch beim Heimspiel gegen Köln viele bereit sind eine kleine Spende für regionale Hilfsbedürftige zu geben.

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[19.05.13] FC Ingolstadt vs. 1. FC Köln (34. Sp) 0:3 (0:0)

Da war er also schon wieder. Der letzte Spieltag. Bisschen Gefühlswirrwarr. Einerseits froh über das Erreichen des Klassenerhalts auch in dieser Spielzeit, andererseits blicken wir auf viele lange Wochen(enden) ohne unseren geliebten Fußball. Also versuchte man noch einmal Kraft aus dem letzten Spieltag mitzunehmen, um die Sommerpause zu überstehen. Schon Wochen zuvor war sicher, dass einige unserer Spieler wechseln würden – sei es zu einem anderen Verein oder wie Stefan Leitl in eine andere Funktion beim FC Ingolstadt.

Ihm zu ehren führten wir eine kleine Dankeschoreo durch. Im Mittelbereich der Südtribüne fanden sich Hunderte Leitlgesichter, sowie schwarz-rote Fahnen wieder. Hat ganz nett ausgesehen, über die Durchführung lässt sich streiten.

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