Nach dem Abend in Heidenheim fuhren wir mit 22 Leuten weiter nach Aalen. Dort angekommen trafen wir uns mit den Zugfahrern aus Ingolstadt, um uns zusammen bei Todeshitze zur Scholz-Arena zu schleppen. Im Stadion sollte es auf Grund des nicht vorhandenen Dachs und der brennenden Sonne inklusive 40°C nicht besser werden. War halt so. Konnte man nicht ändern. Es ist halt Sommer. Das aber das Wasser an dem Getränkestand bereits 10 Minuten vor Anpfiff aus war, lies einige (ver)zweifeln, ob dieser Verein wirklich zweitligatauglich ist.

In Aalen hat man zudem anscheinend noch nie einen Verein mit den Vereinsfarben Schwarz-Rot (und Weiß) als Gast gehabt. Waren Ordner wirklich am diskutieren, ob man denn solche (Zitat) „Reichs-Fahnen“ (Zitat Ende) in den Block lassen dürfte. An dem Punkt wusste ich echt nicht mehr ob ich lachen oder weinen sollte...

 

Da man schon relativ spät dran war, wurde noch schnell der erste Wellenbrecher von uns beflaggt und dann ging’s auch schon los. Guter Start mit einigen Schwenkern im Gästeblock. Ähnliches Bild auf der Würstltribüne / Bierzelt oder wie man die Heimtribüne auch immer nennen will. Fahnenmeer in Schwarz und Weiß. Doch so plötzlich es gekommen war, genauso plötzlich war es auch wieder weg.

Das Spiel verlief für unseren Fußballclub ziemlich unglücklich. Verfügte man das ganze Spiel über, über die besseren Spielanteile, musste man bereits in der 15. Spielminute das 0-1 hinnehmen. Als „Weckruf“ verstanden das unsere Schwarz Roten allerdings auch nicht. Der VfR zog ein ähnliches Spiel auf, wie der FCI in der Rückrunde. Sie standen hinten kompakt und nutzen vorne die paar Chancen, die sie hatten. Wir versuchten unsere Elf weiter nach vorn zu peitschen und die Feuerwehr uns mit kühlem Wasser. Wie neu belebt gaben wir noch mehr Gas. Es ging schließlich um den Einzug in die Zweite Runde. Plötzlich verließen die Spieler das Feld, nachdem man sich kurz gewundert hatte, wurde man aufgeklärt, dass es lediglich eine kurze Trinkpause geben sollte. Nach 32 Minuten zeigte Schiri Unger vor nur 3027 Zuschauern auf den Elfmeterpunkt. Nur leider gegen uns. War das schon die Vorentscheidung? Dausch gegen „Rambo“ Özcan. Gehalten! Normal müsste man denken, eine Aktion wie diese beflügelt die Mannschaft noch einmal. Jedoch nutze Aalen nach nur 2 weiteren Minuten in Form von Dausch die Gelegenheit zum 2-0. Unser FCI weiterhin überlegen. Auch in der Zweiten Hälfte sah es mehr nach Handball wie Fußball aus. Immer wieder wurde aus Ingolstädter Sicht um den Kasten der Schwaben gespielt. In der 90.+3 schossen die Schwarz-Weißen noch das zum Endstand führende 3-0. Aus Fansicht muss man sagen, dass der Support gegen Ende der zweiten Hälfte aus unserer Sicht extrem nachließ, was wohl zum einen dem Wetter und zum andern dem Ergebnis zuzuschreiben ist. Der Aalener Anhang begnügte sich damit, gegen unsere Freunde aus Heidenheim und uns zu pöbeln. Ansonsten ist auch wirklich nicht viel bei uns angekommen. Nach dem Abpfiff ging’s zügig wieder Richtung Bahnhof, wo wir uns recht bald von unseren Freunden verabschieden mussten. Danke für ein extrem geniales Wochenende!

Hellenstein Supporters 2004 & Black Red Company 2008

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