„Auswärtssieg!“ sollte man schon nach dem 0-2 im Gästeblock hören können. Nicht laut – es waren ja nur circa 40 Ingolstädter den Schwarz-Roten hinterher gereist. "Verständlich", schließlich konnte man nur einen Punkt aus der Hansestadt mitnehmen und man verlor zudem noch sein Heimspiel gegen den FSV Frankfurt. Nach der Pokalpleite gegen den VfR wäre der Sieg gegen die kleinen Frankfurter „Pflicht“ gewesen. Da man am letzten Wochenende allerdings 0-2 gegen die Hessen verlor, (und in den Augen mancher anscheinend schon am 3. Spieltag, trotz Platz 13, abgestiegen ist) entschied Fußball-Ingolstadt sich von Bussen abzu-/ beziehungsweise erst gar nicht anzumelden, was die Absage der Busse zur Folge hatte. So machte sich aus der aktiven Szene lediglich ein 9 Sitzer der Sektion Allesfahrer Richtung Nordrhein-Westfalen auf – viel zu früh, wie wir am „Letzten Heller“ – einem Rastplatz circa 25 Kilometer vor unserem Reiseziel um 09:30 Uhr feststellen sollten. In Paderborn angekommen wurde erstmal die Innenstadt (mehr oder weniger) besichtigt, einen unserer „Exil-Schanzer“ begrüßt und die restliche Zeit in einem Café am Dom totgeschlagen, bis wir uns um die Mittagsstunde an die –wie immer sie jetzt auch heißt- Arena zu begeben.

 

Schon zu Beginn des Spiels war auffällig, dass sich die Paderborner Fanszene in den letzten zwei Jahren wirklich gemacht hatte. Durchgehender Schwenkereinsatz und auch akustisch sollte die „Südtribüne“ über die ganze Partie einiges hergeben.
Während die Paderborner versuchten das Spiel bereits in der Anfangsphase in die Hand zu nehmen, konnte man eine eher passive Anfangsphase unserer Donaustadtelf ansehen. Waren wir vor dem Spiel noch am Überlegen, wann denn die letzte Ecke bzw. der letzte Freistoß unserer Fußballgötter zu einem Tor führte, konnten wir diese Überlegung in der 16. Minute im Sand vergraben. Leitl, Flanke, Biliskov, Kopf – TOR, 1-0 für Ingolstadt. Die 7700 Paderborner mussten mit ansehen, wie ihre Mannschaft zwar vor dem Kasten der Oberbayern agierten, jedoch die Schwarz Roten die Angriffe der Nordrheinwestfalen geschickt vereitelten. Ein weiterer positiver Punkt aus Ingolstädter Sicht, war die Chancenverwertung. 39. Minute und man konnte das 0-2 (durch Eigler) auf der Pader-Videoleinwand lesen. Freude im Gästeblock! Ein paar Minuten später wurde schon zur Halbzeitpause gepfiffen...
Die zweite Hälfte sollte sich für die Heimmannschaft nicht bessern. Liegengebliebene Chancen durch Yilmaz, Naki oder Hofmann. In der 83. machte Caiubi dann den „Sack“ zu. 3-0. Kurz darauf das 1-3 – störte das im Gästesektor allerdings auch niemanden mehr. Unsere Mannschaft besitzt mittlerweile (glücklicherweise) auch den Anstand, sich bei auch nur wenig Mitgereisten für die Unterstützung zu Bedanken. Wir werden immer alles geben für unseren Fußballclub. Egal wo – Egal wann! Möge sich Fußballdeutschland das Maul schlecht darüber zerreißen! Nach dem Spiel machten wir dann noch Bekanntschaft mit einigen Paderbornern. An dieser Stelle: Liebe Grüße & man sieht sich immer zwei Mal im Leben! Die Rückfahrt verlief ereignislos & gegen 10 waren wir wieder in unserer geliebten oberbayerischen Donaustadt!

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