Ingolstadt in Dresden? Da war doch was... Das letztjährige Geisterspiel sollte dieses mal vor Zuschauern stattfinden, wofür wir uns ganz herzlich beim DFB bedanken möchten. Ob diese Gegebenheit für unsere Mannschaft von Vor- oder Nachteil sein sollte, war vor der Partie fraglich, ist doch das Dresdner Publikum eines der fanatischsten und lautstärksten Deutschlands. Der seit Monaten in Topform spielende „Rambo“ Özcan spendierte deshalb den Fans zwei Busse, die schnell durch alte Bekannte gefüllt werden konnten. Ein von der SU organisierter Bus war somit der dritte, der die Fahrt nach Dresden antrat – wann hat es das zuletzt gegeben?

Damit, dass wir im Dresdner Hexenkessel stimmlich – zumal ohne Trommel – deutlich unterlegen sein würden, hatte jeder gerechnet. Dennoch versammelte man sich hinter einer Zaunfahne und legte mit einem guten, gruppenübergreifenden Support los. Es ist immer schwer einzuschätzen, wie laut man selbst war, dennoch konnte man uns einige Male gut im Rudolf-Harbig-Stadion vernehmen. Der Dresdner K-Block machte immer wieder Pausen, um alle zum Mitmachen zu animieren, die wir für uns nutzten, um uns bemerkbar zu machen. Das Bild der Schwarz-Gelben selbstverständlich ohne Worte.

Spielerisch begann Dynamo überlegen und vor allem Marino Biliskov zeigte die ein oder andere Unsicherheit, jedoch bewahrte uns wie schon so oft unser Ösi im Tor vor einem Rückstand. Dass spielerisch sicherlich nicht hochklassige Spiel ging mit einem verdienten 0:0 in die Pause, dem Endstand des Geisterspiels im vergangenen März.

Nach Wiederanpfiff wurden unsere Schanzer aktiver und auch unser Support sollte sich nochmals steigern. Eine gute Mischung aus alten und neuen Liedern mit großer Beteiligung voller Leidenschaft von den rund 200 Mitgereisten aus der Donaustadt sorgte für den – aus meiner Sicht – besten Auswärtssupport seit langem.

Nachdem Koch eine Großchance für die Dresdner vergeben hatte, konnte sich Eigler im Gegenzug durchsetzen und mit einem Zuspiel auf Caiuby den Führungstreffer vorbereiten. Große Freunde im Gästeblock und Ernüchterung auf der Heimseite. In den verbleibenden 30 Minuten zeigte sich unsere Mannschaft kämpferisch und hatte das nötige Glück, um den Vorsprung über die Zeit zu retten. Der dritte Sieg in Folge ist eingestellter Vereinsrekord in Liga zwei und lässt auf mehr im Spiel gegen die Löwen hoffen. Nachdem die Mannschaft verabschiedet wurde, ging es mit einer stimmungsvollen Fahrt zurück gen Ingolstadt.

An dieser Stelle nochmals ein großer Dank an „Rambo“ und wir hoffen, dass in den kommenden Spielen die Jungs auch in kostenpflichtigen Bussen ähnlich unterstützt werden!

 

  • 01
  • 02
  • 03
  • 04
  • 05
  • 06
  • 10
  • 11
  • 20
  • 21