Ein Tag vor dem Spiel gegen Hertha BSC machten sich bereits zwei Vertreter unserer Gruppierung per PKW auf dem Weg nach Berlin, um sich mit anderen Fans am Fankongress bzgl. des DFL- Sicherheitspapiers auszutauschen. Der Rest folgte am Freitag mit dem Bus der SU und der XII. Legion (erste Mal einen Bus organisiert, danke dafür, hoffentlich werden es noch ein paar mehr ). Insgesamt kann man damit die Zahl der Gästefans auf ca. 250 abschätzen. Eine beachtliche Zahl für einen Freitagabend und unsere Verhältnisse. Dem Ruf der „Alten Dame“ konnte sich wohl keiner erwehren.

SU und BRC stellten sich zusammen in die Mitte des Blocks. Leider gab es wieder die typische Streuung der unorganisierten Ingolstädter, aber bevor wieder über Fahnen im Sichtbereich diskutiert werden muss, ist mir das lieber. Insgesamt kann man vollauf zufrieden sein mit unserem diesjährigen Gastauftritt in Berlin.
Hertha auf der anderen Seite natürlich laut und bunt, dennoch unter ihren Möglichkeiten, aber dass Ingolstadt nicht zu Höchstleistungen anspornt, ist uns auf jeden Fall bewusst. Bei uns hingegen war das genaue Gegenteil der Fall: Klasse Support, mit durchgehend mindestens 6 geschwenkten Fahnen, vielleicht nicht immer laut genug, um im Nebenblock gehört zu werden, dafür aber frenetisch wie selten zuvor.
Nach dem Pausenpfiff wurde sogar noch mehrere Minuten ein neues Lied wie im Rausch weitergesungen, was man meines Wissens bisher noch gar nicht hatte in Ingolstadt.

 

Das Spiel selbst ließ nicht zu Jubelstürme hinreißen, dennoch stand unsere Abwehr so stark, dass die Herthaner nur wenige Möglichkeiten herausspielen konnten. Da ist es auch zu verkraften, dass man den FCI nur noch auf einem sensationellen Sechsten anstatt des fünften Tabellenplatzes sehen kann.
Nach dem Spiel machte sich das Groß der ingolstädter Fans auf den Heimweg, vier BRC- Mitglieder blieben noch eine Nacht und hoppten am Tag darauf noch nach Babelsberg zum Spiel gegen die Stuttgarter Kickers.
Als nächstes steht jetzt das Spiel gegen den Jahn aus Regensburg auf dem Plan. In der momentanen Verfassung spricht wohl einiges dafür, dass Ingolstadt als beste bayerische Mannschaft der zweiten Liga auch die Domspatzen von den Dächern schießen kann.

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