Beim Einlaufen der Mannschaften des FC Ingolstadt und des VfL Bochum konnte man ein Spruchband der Supporters Sektion Eichstätt im Supportbereich erblicken, dessen Inhalt wir nur untestreichen können: „Gegen Homophobie – Im Kopf und im Block!“. Klar ist uns bewusst, dass wir (als kleiner Teil der Ingolstädter Fanszene) nicht für alle Menschen im Stadion sprechen können, wohl nicht einmal für die bei uns auf der Süd. Aber dennochwar es  wichtig ein Zeichen zu setzen. Nicht als Momentaufnahme, nein – viel eher haben wir unser Selbstverständnis zu Papier gebracht. Bei uns in Ingolstadt dulden wir keine Diskriminierung. Nicht wegen Religion, nicht wegen der Hautfarbe oder des Geschlechts und auch nicht wegen der sexuellen Neigung!

Nach dem Anpfiff konnten wir einen bemühten FC Ingolstadt sehen. Anfangs auch mit besseren Chancen durch Groß und Hartmann. Zählbares sollte es aber bis zur Pause leider nicht geben. Ende der ersten Halbzeit mussten wir auch einen leichten Durchhänger im Block verzeichnen. Letztendlich aber kann man von einer der besten Auftritte im Sportpark seit der Eröffnung im Juli 2010 sprechen. Auch das ein oder andere Lied aus „ESV“-Zeiten ertönte im heimischen Stadion. So kann’s weitergehen! Im Norden konnte man neben einigen Bayernfans, die Ultras aus Bologna wahrnehmen, die sich durch eine dezente Fahne am Zaun bemerkbar machten. Alles in allem aber kein besonderer Gästesupport der wohl 400 Westfalen.
Auf dem Platz schien es, als würde die zweite Hälfte alles andere als gut für die Bochumer beginnen. Nur 10 Minuten waren gespielt und schon stand es 1-0 für unsere Schwarz Roten durch unsere Nummer 20. Dann kam es Schlag auf Schlag. Die Ruhrgebietler machten in Person von Goretzka, nach Vorarbeit von Rzatkowski das 1-1 und nur 4 Minuten später klingelte es wieder im Kasten auf der anderen Seite des Stadions. Caiuby brachte mit seinem 7. Saisontor unseren Fußballclub wieder in Führung.

Die Nordrhein-Westfalen gaben nicht auf und so mussten wir bis zum Schluss zittern. Es blieb aber bei dem 2-1 und somit dem ersten Heimsieg des Jahres. Mit 35 Punkten nach dem 25. Spieltag steht unser FCI so gut da, wie noch nie - warum also selbst bei Niederlagen Kritik üben, Donaukurier?

  • 01
  • 02
  • 03
  • 04
  • 05
  • 06
  • 07
  • 08
  • 09
  • 10
  • 20
  • 21
  • 30
  • 31