Unser FCI hatte im zweiten Freitagsspiel des Monats April die Hertha aus Berlin zu Gast. Der Tabellenführer der 2. Bundesliga konnte mit stolz geschwellter Brust in die Partie gehen, da sie 4 Spiele hintereinander ungeschlagen waren, und im Falle eines Sieges und einer gleichzeitigen Niederlage des 1. FC Kaiserslautern am Montag den Aufstieg bereits perfekt machen hätten können. Unsere Jungs mussten im Gegensatz dazu vor der Partie viel Kritik einstecken, angesichts der 3 Niederlagen in Folge und dem schmelzenden Abstand auf die bedrohten Plätze.

9200 Zuschauer im Sportpark, was sicherlich mehr der Kartenaktion, dem herrlichen Wetter und dem attraktiven Gegner als der sportlichen Leistungen unseres FCI geschuldet war, füllten das Stadion doch deutlich besser als gewohnt. Rund 1500 Gäste aus der Hauptstadt lieferten dabei einen durchschnittlichen Gästeauftritt ab. Erwähnenswert ist das „ViaNOgo“-Banner, das in der Halbzeit am Gästezaun aufgehängt wurde.

 

Personell gab es zwei Veränderungen im Team unserer Hausherren. „Rambo“ Özcan war nach seiner Verletzung wieder fit, und konnte wieder im Tor stehen. Ebenso bekam unser scheidender Kapitän Stefan Leitl diese Woche den Vorzug vor Pascal Groß.
Obwohl die Favoritenrolle dieser Partie klar war gestalteten unsere Jungs die Partie von Beginn an ausgeglichen und kamen durch unseren Top-Torjäger Caiuby in der 16. Minute nicht unverdient zur Führung. Auch im weiteren Spielverlauf boten sich den beherzt kämpfenden und gegenüber der Vorwoche deutlich verbesserten Schanzern gute Chancen gegen zugegeben schwache Gäste. Diese zogen in der letzten halben Stunde das Tempo nochmal an, sodass Ben-Hatira zumindest zum 1:1 traf. Alles in allem wäre mehr drin gewesen, dennoch kann man mit einem Unentschieden gegen den Tabellenführer und nächstjährigen Erstligisten sicher zufrieden sein und darauf in den nächsten Spielen aufbauen.

Stimmungsmäßig müssen wir dieses mal ein großes Lob an die Südtribüne aber auch an die Gegengerade aussprechen, die zeitweise sogar ohne Aufforderung mitklatschte und aufstand. Das FCI-Bingo, das im Vorfeld viel Wirbel verursacht hatte schien sowohl auf dem Platz als auch auf den Rängen einige angestachelt zu haben und seine Wirkung nicht verfehlt zu haben. Bis auf einige Schwächephasen beteiligten sich überdurchschnittlich viele am Support und einige male konnte man sehen welches Potenzial in dieser Fankurve steckt. Es bleibt für die Zukunft zu hoffen, dass einige den Weg auch bei schlechterem Wetter ins Stadion finden und unseren FCI auch nach vorne schreien, wenn’s mal nicht so läuft.

 

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